Sensitive Reading

Vielfalt ist mehr als ein Label!

Ich bin, was ich bin. Und bis ich herausgefunden habe, was das eigentlich bedeutet, war es durchaus eine kleine Reise. Früher habe ich mich als heterosexuell verstanden, später als bisexuell, dann als pansexuell und heute identifiziere ich mich als lesbisch.

Warum ich dir das erzähle?


Weil ich weiß, dass die eigene Identität nicht immer von Anfang an feststeht. Manchmal braucht es Zeit, Erfahrungen und die Auseinandersetzung mit sich selbst, bis man die Worte findet, die sich wirklich richtig anfühlen.

Diese persönliche Entwicklung bringe ich auch in meine Arbeit als Sensitive Readerin ein.


Queere Repräsentation & sexuelle Orientierung

Homosexualität & sapphische Beziehungen

Als lesbische Frau bringe ich eigene Erfahrungen mit queerer Identität und gleichgeschlechtlichen Beziehungen mit. Mein Augenmerk liegt auf glaubwürdigen Beziehungsdynamiken, authentischen Charakteren und einer Darstellung, die über gängige Klischees hinausgeht.

Bisexualität & Pansexualität

Beide Identitäten waren Teil meines persönlichen Weges. Deshalb beschäftige ich mich besonders mit Themen wie Identitätsfindung, unterschiedlichen Formen der Anziehung und der Unsichtbarkeit bi- und pansexueller Menschen.

Dabei ist mir wichtig, dass diese Orientierungen als eigenständige Identitäten dargestellt und nicht als bloße Zwischenstationen behandelt werden.

Asexualität & das Ace-Spektrum

Nicht jede Form von Liebe geht mit sexueller Anziehung einher. Ich beschäftige mich mit der Vielfalt des asexuellen Spektrums und achte insbesondere darauf, dass asexuelle Charaktere nicht auf stereotype Vorstellungen reduziert werden.

Dabei berücksichtige ich auch die Unterschiede zwischen sexueller und romantischer Anziehung.

Transidentität

Durch mein persönliches Freundesumfeld habe ich unterschiedliche Einblicke in trans Lebensrealitäten gewonnen und mich mit den damit verbundenen Themen auseinandergesetzt.

Mein Schwerpunkt liegt auf einer respektvollen und differenzierten Darstellung von trans Charakteren, ihrer Identität, ihren Beziehungen und möglichen stereotypen Erzählmustern.

Autismus & Neurodivergenz

Durch ein autistisches Familienmitglied und meine intensive Beschäftigung mit entsprechender Literatur habe ich mich ausführlich mit dem Thema Autismus auseinandergesetzt.

Dabei ist es mir besonders wichtig, dass autistische Charaktere nicht ausschließlich über ihre Diagnose definiert werden.

Ich achte auf eine individuelle Darstellung ihrer Wahrnehmungen, Bedürfnisse und Verhaltensweisen sowie auf mögliche stereotype Zuschreibungen.

Was mir bei meiner Arbeit besonders wichtig ist

Jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte mit. Und genau deshalb gibt es auch nicht die eine queere, trans oder autistische Erfahrung, die stellvertretend für alle Menschen steht. Ich unterscheide bewusst zwischen meinen eigenen Lebenserfahrungen, den Einblicken durch mein persönliches Umfeld und meinem angelesenen Wissen.

Mein Ziel ist es, dich dabei zu unterstützen, vielfältige Charaktere glaubwürdig und respektvoll darzustellen, ohne ihnen ihre Individualität zu nehmen.

Am Ende wollen wir doch alle dasselbe: Geschichten lesen, in denen Menschen nicht trotz ihrer Identität, sondern mit all ihren Facetten existieren dürfen.